Einblicke in das Familienleben früherer Zeiten


Wahrscheinlich haben Sie keine Freunde, die Unico heißen oder Mello oder Everdina Cornera. Auf der Menkemaborg können Sie sie dennoch ganz persönlich kennenlernen.


Das Herrenhaus aus dem 14. Jahrhundert bietet spannende Einblicke in das Familienleben früherer Zeiten – auch in das von Unico und Everdina, die das Haus 1699 erbten und umbauten und sich ihren guten Geschmack einiges kosten ließen. Der Schnitzer Jan de Rijk stellte Kaminumbauten her; anno 2018 würde er in Wohnsendungen erklären, wie diese ganz subtil die Aufmerksamkeit auf sich ziehen, wie sie gleichzeitig perfekt mit den Malereien von Hermannus Collenius aus der Mythologie harmonieren und in diesem Raum eine herrliche Atmosphäre wie im 18. Jahrhundert schaffen.


Die Menkemaborg ist nur eine von vielen Burgen in Groningen, in denen Sie eine Reise in die Vergangenheit unternehmen können.

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Beim Rundgang durch den Garten, das Studierzimmer, das Herrenzimmer und die Küche entsteht der Eindruck, als kämen die Bewohner jeden Moment zurück, um sich eine Suppe kochen zu lassen oder eine Partie Schach zu spielen. Groß gewachsen waren die Menschen damals vermutlich nicht, denn das wunderschöne und prächtige Bettgestell mit chinesischem Seidendamast ist bestimmt 20 Zentimeter zu kurz für den durchschnittlichen Niederländer der heutigen Zeit.

Neben dem Herrenhaus steht das „schathuis“, der frühere landwirtschaftliche Betrieb der Menkemaborg. Früher stand hier das Vieh, heute lädt das Gebäude die Besucher zum Essen und Trinken ein.



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